ERSTELLUNG EINER KOMMUNALEN WÄRMEPLANUNG FÜR DIE STADT KOBLENZ


Ziel einer weltweiten Dekarbonisierung

Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris im Dezember 2015 wurde das Ziel einer weltweiten Dekarbonisierung beschlossen. Die Stadt Koblenz hat im ersten Quartal 2023 dieses Ziel mit Eintritt in den kommunalen Klimapakt des Landes Rheinland-Pfalz ( KKP) lokal beschlossen und hat das Ziel zwischen 2035 und 2040 klimaneutral zu werden.

Die zukünftige Wärmeversorgung ist derzeit eines der beherrschenden Themen in der öffentlichen Diskussion. Die geopolitischen Unsicherheiten, die steigende Energiepreise sowie die Verfügbarkeit heutiger Energieträger führen zu einer notwendigen Neuausrichtung bei der Energie- und Wärmeversorgung.

Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein Instrument der strategischen Planung und Grundlage für die Wärmeversorgung in der Zukunft auf Basis vor allem regionaler erneuerbarer Energien. Die KWP ist eine informelle Planung und entfaltet als solche keine bindende Wirkung. Sie stellt vielmehr den Rahmen für die Wärmewende in Koblenz dar. Die Wärmeplanung bietet damit den Privathaushalten und Wirtschaftsunternehmen Orientierung hinsichtlich möglicher zukünftiger Heizenergieträger und Versorgungssysteme wie beispielsweise Nah- oder Fernwärmenetze. Auf Planungsebene ist die KWP als strategisches Instrument zwischen dem Flächennutzungsplan und dem Bebauungsplan einzuordnen.



Meilensteine der Kommunalen Wärmeplanung:


Bestandsanalyse:

Bei der Bestandsanalyse werden Energieverbrauchs- und Energiebedarfserhebungen durchgeführt, Gebäude- und Siedlungstypen nach Baualtersklassen eingeteilt und eine Energie- und Treibhausgasbilanz erstellt werden.




Potenzialanalyse: 
Bei der  Potenzialanalyse werden die Potenziale zur Energieeinsparung sowie lokale Potenziale erneuerbarer Energien und Abwärme ermittelt. Bei den Potenzialen für erneuerbare Energien werden neben klassischen Erneuerbaren wie Solarenergie und Biomasse beispielsweise auch Geothermie und Flusswärmepumpen in den Blick genommen. 



Erarbeitung Zielszenarien:
 
Bei der Erarbeitung der Zielszenarien geht es darum, unter Berücksichtigung bestehender Pläne Zielformulierungen und Entwicklungspfade zu erstellen. Im Ergebnis erfolgt eine kartografische Einteilung des Stadtgebietes in Wärmeversorgungsgebiete. Dies können Wärmenetze (Fern-/Nahwärme), Gebiete für die dezentrale Wärmeversorgung (Wärmepumpe, Pelletheizung, Solarthermie, etc.) oder Wasserstoffnetzgebiete sein. 



Erstellung der Wärmewendestrategie:
 
Bei der Erstellung der Wärmewendestrategie und des Maßnahmenkatalogs werden zwei bis drei Fokusgebiete identifiziert, die bezüglich einer klimafreundlichen Wärmeversorgung kurz- bzw. mittelfristig prioritär zu behandeln sind. Für die ausgewiesenen Fokusgebiete werden konkrete, räumliche verortende Umsetzungspläne erarbeitet. Zudem werden Maßnahmenvorschläge erarbeitet, mit denen die sukzessive Umsetzung des Wärmeplans bis 2040 vorangetrieben werden kann.


Meilensteine der Kommunalen Wärmeplanung:




Bestandsanalyse:

Bei der Bestandsanalyse werden Energieverbrauchs- und Energiebedarfserhebungen durchgeführt, Gebäude- und Siedlungstypen nach Baualtersklassen eingeteilt und eine Energie- und Treibhausgasbilanz erstellt werden.




Potenzialanalyse: 

Bei der  Potenzialanalyse werden die Potenziale zur Energieeinsparung sowie lokale Potenziale erneuerbarer Energien und Abwärme ermittelt. Bei den Potenzialen für erneuerbare Energien werden neben klassischen Erneuerbaren wie Solarenergie und Biomasse beispielsweise auch Geothermie und Flusswärmepumpen in den Blick genommen. 



Erarbeitung Zielszenarien:
 

Bei der Erarbeitung der Zielszenarien geht es darum, unter Berücksichtigung bestehender Pläne Zielformulierungen und Entwicklungspfade zu erstellen. Im Ergebnis erfolgt eine kartografische Einteilung des Stadtgebietes in Wärmeversorgungsgebiete. Dies können Wärmenetze (Fern-/Nahwärme), Gebiete für die dezentrale Wärmeversorgung (Wärmepumpe, Pelletheizung, Solarthermie, etc.) oder Wasserstoffnetzgebiete sein. 





Erstellung der Wärmewendestrategie:
 

Bei der Erstellung der Wärmewendestrategie und des Maßnahmenkatalogs werden zwei bis drei Fokusgebiete identifiziert, die bezüglich einer klimafreundlichen Wärmeversorgung kurz- bzw. mittelfristig prioritär zu behandeln sind. Für die ausgewiesenen Fokusgebiete werden konkrete, räumliche verortende Umsetzungspläne erarbeitet. Zudem werden Maßnahmenvorschläge erarbeitet, mit denen die sukzessive Umsetzung des Wärmeplans bis 2040 vorangetrieben werden kann.